Organisation  übergreifender  Baujagden 



 

 

 

 

 
 


Oft sind nur noch in  wenigen Revieren Baujäger aktiv.

Durch übergreifende Baujagden kommt es wieder zu verstärktem Engagement. 
 

 
 

 

 
 


Ein kurzer Vortrag im Hegering, das Angebot die Organisation zu

übernehmen, der erste Schritt ist gemacht.

Gleich am ersten Abend die Reviere mit Datum verpflichten.

Je nach Intensität der Bauten zwei bis vier Reviere für ein Team

zusammenstellen.   
 

 
 

 

 
 


In der Zeit bis zur ersten gemeinsamen Jagd versuchen weitere Reviere

mit einzubinden. Den Hegeringleiter bitten Überzeugungsarbeit zu leisten.
 

 
 

 

 
 


Das Team wird meistens aus einem erfahrenen Bauhundführer mit 1-2 Hunden

gebildet und einem zweiten der noch sehr kurz bei der Baujagd ist.

Als erstes arbeitet immer der unerfahrene Führer.  
 

 
 

 

 
 


Ein Treffpunkt wird ausgemacht, Telefonnummern ausgetauscht,

die Jagd wird angeblasen und es erfolgt die Abfahrt in die Reviere. 

Der Beginn ist meistens um 8 Uhr 30 bis 9 Uhr 30.

Versucht wird sich am Nachmittag um 15 Uhr wieder zu treffen

und nach dem Strecke legen findet ein gemeinsames Schüsseltreiben statt.
 

 
 

 

 
 


Wenn alle da sind wird ein Revierinhaber gebeten die Baujagd zu schildern

wie er sie aus seiner Sicht erlebt hat.

Sollten 10 Teams unterwegs gewesen sein, ist der Austausch

sehr fruchtbar.
 

 
 

 

 
 


Oft wird es passieren, dass ein Team um 12 Uhr keine Arbeit mehr hat,

andere aber noch längst nicht fertig sind.

Mit dem Handy ist es heute kein Problem mehr sich hier auszutauschen.
 

 
 

 

 
 


Dadurch das viele Teams unterwegs sind gibt es nur selten Tage mit

wenig Erfolg, was wichtig ist.

Das gemeinsame Erlebnis mit dem Schüsseltreiben lädt zur Wiederholung ein.
 

 
 

 

 
 


Eine übergreifende Baujagd macht nur Sinn, wenn wenigstens fünf Teams

dabei sind. Sonst reichen Absprachen jederzeit aus.  
 

 
 

 

 
 


Diese übergreifende Baujagd findet in der Regel nur einmal im Winter statt.

Weitere Termine werden dann mit dem Bauhundführer vor Ort vereinbart.

Es empfiehlt sich dringend, dass der Bauhundführer sich wieder meldet,

nicht umgegehrt, der Revierinhaber bei ihm.

Der Grund, der Bauhundführer hat oft viele Reviere und muss seine Zeit

einteilen. Revierinhaber die nicht sehr aktiv sind, "vergessen" den Termin leicht.
 

 
 

 

 

 
 


Am Ende der Seite können sie zwei Seiten kopieren und als Flyer

den Teilnehmern in die Hand geben.

Besonders bei diesen Baujagden sind oft Jäger zum ersten Mal bei der

Baujagd dabei und die Sicherheitsregeln sind unbedingt einzuhalten.
 

 
 

 

 

 


ZURÜCK
 

 

 

 

 

 
 


Hinweise für die Baujagd

 

Der Hundeführer bestimmt das Vorgehen am Bau, er ist grundsätzlich der Jagdleiter bei jeder Baujagd.

Er entscheidet, ob er den zugewiesenen Bau arbeitet, da immer die Möglichkeit besteht, dass der Bau von einem Dachs bewohnt wird und er deshalb nicht gearbeitet werden soll. Es gibt aber auch andere Gründe, die eine Ablehnung erforderlich machen.

Baujagd ist nichts für eine große Gesellschaft. Ruhe, Umsicht und Sicherheit für Jäger und Hunde bestimmen das Vorgehen am Bau.

Nur 2 – 3 Jäger werden gebraucht.

Bei einem großen Bau kann die Zahl  mal 4 – 6 Jäger betragen.

Grundsätzlich wird an Naturbauen nur mit besenderten Hunden gearbeitet.

An Kunstbauen ist das nicht unbedingt erforderlich.

Große Hunde sind nur dann am Bau dabei, wenn der Hund die Bauhunde kennt und der Bauhundführer damit einverstanden ist.

 

1. Vor dem Einschliefen

 

Das Verhalten der Jäger am Bau ist für den Erfolg von entscheidender Bedeutung. Wind beobachten, Ruhe und Schützen, die besonnen sind, das sind

Faktoren, die für den Erfolg ausschlaggebend sind.

Die Autos werden weit vom Bau abgestellt (Türen leise schließen).

Wenn der Bau bekannt ist, übernimmt der Hundeführer die Jagdleitung

schon beim Anlaufen. Die Windrichtung beachten!
Wichtigster Punkt: "Absolute Ruhe am Bau" (bekommt Meister Reinecke etwas mit, springt er schwer).

Die Waffen in Abstand zum Bau laden. Das Klicken beim Schließen einer Flinte

wirkt wie ein Signalhorn! Der Hundeführer übernimmt das Anstellen der Schützen an den jeweiligen Bau und gibt die jeweilige Schussrichtung

der Schützen bekannt.

 

2. Der Hund ist eingeschlieft

 

Die Schützen sollten immer den Eingang der Röhre beobachten, manchmal geht es schnell, manchmal dauert es eine Weile, je nach dem, wie der

Hund voran kommt. Die Wartezeit am Bau sollte mindestens eine 1/4 Stunde betragen, danach kontrolliert nur der Hundeführer den Bau und verhört

ihn. Bei großen Bauten wird erheblich länger gewartet.

Ist der Hund laut und geortet, wird entschieden, ob durchgeschlagen wird. Schlieft der Hund mehrmals ein und aus und bindet nicht, sollte er

abgenommen und angeleint werden.

Der Hundeführer und die Schützen, bis auf einen, verlassen den Bau.

Dieser eine bleibt ca. 1/2 Stunde am Bau, Meister Reinecke ist vielleicht verunsichert und springt, wenn Ruhe eingekehrt ist!

 

3. Der Fuchs springt

 

Es kann nicht sein, dass auch weiterhin die größte Gefahr von leichtsinnigen Schützen für den Bauhund ausgeht!

Füchse dürfen nur geschossen werden, wenn sie mindestens 10 – 20 m Meter vom Bauausgang entfernt sind und kein Hund dicht dahinter ist!

Auf keinen Fall in die Röhre schießen.

Nie schießen, wenn der Hund am Fuchs ist!

Niemals auf den zulaufenden Fuchs schießen, sondern nur auf den seitlich oder von mir weglaufenden.

Der Bauhundführer darf anders handeln, muss es öfter sogar.

Das betrifft aber nur IHN und keinen anderen!

Beim Schuss sollte sichergestellt sein, dass der Fuchs nicht wieder

krank in den Bau einfährt. Er verursacht den meisten Ärger.

Wenn ein Fuchs nicht tödlich getroffen ist, sollte der Bauhund möglichst von ihm ferngehalten werden. Ist der Hund noch weit genug vom Fuchs entfernt, sollte sofort ein Fangschuss erfolgen.

 

4. Der Bau ist befahren und der Fuchs springt nicht

 

Nachdem der Hund geortet ist, bestimmt der Hundeführer, ob ein Einschlag gemacht wird.

Abwechselnd wird gegraben. Die Röhre wird immer der Hundeführer anstechen. Er trennt mit dem Spaten sofort den Hund vom Raubwild.

Nach der Arbeit ist der Bau sofort wieder ordentlich zu verschließen.

 

Der wichtigste Punkt für alle Baujäger, der Hund muss gesund sein und bleiben!

 

Bei übergreifenden Baujagden werden die Telefonnummern der beteiligten Teams ausgetauscht.