Leistungsstandard  für  Erdhunde


 

 

 

 

 

Jeder Jagdgebrauchshundeverein wird den eigenen Maßstab für seine Hunde erstellen. 

Wir empfehlen folgende Standards für Bauhunde einzuhalten.

 

 

 
 


Nur gesunde Hunde mit nicht zu starkem Brustumfang sind für die Baujagd geeignet.

Die Idealvorstellung liegt im Bereich von 35 cm- 43 cm, die Obergrenze bei 45 - 50 cm.

Hunde, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, sollten für das Leistungszeichen Bau Natur

nicht zugelassen werden.
 

 
 

 

 

 
 


Die Prüfung der Bauarbeit kann im Naturbau, Kunstbau, längeren Rohrsystemen erfolgen.

Der Bauhund sollte ohne Anrüden mit Interesse einschliefen.

Er sollte den Fuchs/Dachs oder Marderhund deutlich verbellen.

Das Leistungszeichen wird vergeben, wenn der Hund mindestens 5 Minuten gearbeitet hat

und der Fuchs/Dachs oder Marderhund gesprungen ist.

Wird ein Ausgraben erforderlich, ist die Arbeit auch positiv zu bewerten.

Das Raubwild muss nicht erlegt werden.

Nicht bestehen können Hunde, die stumm sind oder nach kurzer Zeit zurück kommen

und nicht sofort wieder einschliefen.

Zu beachten ist, dass in großen Bauten der Laut oft nur schwer hörbar ist,

im Kunstbau oder Rohrsystem muss er aber deutlich sein.

Arbeiten ohne Erfolg sollten von einem erfahrenen Bauhund überprüft werden.

Ein Richter und ein Zeuge können die Arbeit bestätigen.

Auch 10 Arbeiten an Fuchs oder 5 Arbeiten an Dachs/Marderhund durch jeweils 2 Zeugen,

die die Arbeit schriftlich bestätigen, reichen für das Leistungszeichen Bau Natur aus.
 

 
 

 

 

  Eine Prüfung der Bauarbeit sollte nur erfolgen, wenn auch auf Dauer Bauarbeit geleistet werden soll.

Eine Absichtserklärung, die dafür unterschrieben wird, ist aus unserer Erfahrung sinnlos.

Um jeglichem sportlichem Trend vorzubeugen, sollte nur das Leistungszeichen Bau Natur vergeben werden.

Diese Arbeit sollte aus unsere Sicht nur einmal in der Ahnentafel eingetragen werden können.

Dass die Arbeit in Verbindung zu anderen Prüfungen zu einem weiteren Titel führt, ist zu vermeiden.

 


Bei Beachtung dieser Grundsätze wird es nur noch selten dazu kommen,

dass die Prüfung, aber keine Bauarbeit auf Dauer geleistet wird.
 

Hunde und Führer, die durch Nachweise belegen können, viele Bauarbeiten geleistet zu haben,

sollten von den Vereinen herausgestellt werden, um diese alte traditionelle Jagdart auch weiter zu erhalten.

 

 

 

 

 


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